Aktuelles

Haus Brusus

"Wir kümmern uns". Diese drei Worte beschreiben die grundlegende Idee dieses Projektes, bei dem Gemeinschaft und soziales Miteinander an erster Stelle stehen.

Im Lammertzweg in Laboe, auf einem großen Gartengrundstück mit Hanglage, wird Haus Brusus entstehen. Eingebettet in einen großen Garten genießen alle Wohnungen den großartigen Blick auf die Kieler Förde.

Das Gebäude bietet Platz für 10 Wohneinheiten von ca. 55 m² bis ca. 115 m² und Gemeinschaftsräumen wie Fitnessraum, Werkstatt, Fahrrad,- Wasch- und Trockenraum und Kellerabstellräumen, die sich im Gartengeschoss befinden.

Das Gebäude wird als KfW 70 Effizienzhaus (EnEV 2009) errichtet. Ein Aufzug erschließt alle Ebenen barrierefrei und unterstützt damit das erklärte Programm "Gemeinschaftliches Wohnen für Jung und Alt". Die Wohnungen werden, soweit es der Planungsstand zulässt, individuell nach den Bedürfnissen der einzelnen Eigentümer entwickelt - keine Wohnung gleicht der anderen. Alle zugehörigen Balkone, Terrassen oder auch Dachterassen bieten den wunderschönen Blick auf die Kieler Förde.

Das Projekt wird mit einer Baugemeinschaft realisiert. Der Bauantrag wurde gestellt und vom Bauamt des Kreises Plön positiv beschieden.

Einen aktuellen Stand der noch freien Wohnungen und mehr Informationen zum Projekt finden sie unter www.hausbrusus.de


Wohnanlage für Demenzkranke / Sozialstation in Hürup
Neubau Umwelt- und Technikhof, Rendsburg

Der zurzeit in der ehemaligen Eiderkaserne untergebrachte Umwelt- und Technikhof der Stadt Rendsburg und der auf mehrere Standorte in Rendsburg verteilte Abwasserbetrieb sollen auf einem bislang unbebauten Grundstück an der Lise-Meitner-Straße zusammengefasst werden.

Auf dem ca. 17.000 m² großen Grundstück soll bis zum Frühjahr 2011 ein neues Betriebsgebäude entstehen. Geplant ist ein zweigeschossiges Verwaltungsgebäude mit anschließendem eingeschossigen Hallen- und Werkstattbereich, der zweibündig gegliedert ist und eine multifunktionale Mittelzone beinhaltet. Diese Zone dient dazu, je nach Bedarf, die erforderlichen Lagerräume und -nischen und Logistikflächen aufzunehmen. Die südliche Seite des Grundstückes wird durch eine Remise, die als Fahrzeugunterstand dient, begrenzt.

Die Verwaltung wird in Massivbauweise errichtet, die anschließende Halle ist ein Stahlbetonskelettbau.
Nach Außen erscheint das Gebäude wie aus einem Guss. Die Fassade ist mit dunklen Fassa-dentafeln bekleidet, eine horizontale Linierung durch Metallprofile gliedert die Fläche. Der Eingang zum Verwaltungstrakt öffnet sich nach Innen und bildet durch die farbige Wandgestaltung einen Eye-Catcher.

Die Torfront  zu den Werkstätten und den Hallenflächen wird durch ein Betonportal eingefasst. 

Die kompakte Gebäudestruktur ermöglicht im Inneren kurze Wege und bietet ausgezeichnete Voraussetzungen für geringe Energieverbräuche bei einem Minimum an Technik.


Der 1. Spatenstich erfolgte am 22.07.2010:

Artikel in den sh:z / Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag 

Städtebaulicher Ideenwettbewerb Schwentinemündung, Kiel

Unser Beitrag als PDF-Dokument:

Entwurf
Vertiefung
Perspektiven



 

Atelierhaus Anscharpark

Die Entwicklung des Anscharparks ist eingebettet in den städtebaulichen Rahmenplan, der die Konvertierung eines größeren Bereichs des Marinequartiers umfasst. Im Anscharpark soll eine verträgliche Mischung verschiedener Nutzungen entstehen, die Wohnen und Arbeiten verbindet und künstlerische und kulturelle Betätigungsfelder beinhaltet.

Das auf der zentralen Nord-Süd-Achse gelegene Haus 8 war ursprünglich Wirtschaftsgebäude. Es versorgte mit seiner Küche und der Wäscherei das gesamte Anschar-Krankenhaus, in späteren Jahren wurde es als Archivgebäude der Klinik genutzt. Das Gebäude soll nun für ein Atelierhaus umgenutzt werden. Dieses beinhaltet Ausstellungsflächen, Ateliers und Büros, sowie Gastateliers für Künstler mit temporärem Aufenthalt in Kiel.

Am südlichen Zugang des Anscharparks wird mit dem Atelierhaus und dem für Gastronomie vorgesehenen Kesselhaus mit dem vorgelagerten Anscharplatz eine attraktive und öffentlichkeitswirksame Eingangssituation für das Quartier geschaffen.

Eine Förderung für das Atelierhaus durch die Stadt Kiel ist bereits beschlossen und durch das Land Schleswig-Holstein in Aussicht gestellt.

Städtebaupreis Böcklersiedlung Neumünster

Bock, Schulz und Partner wurde beim Deutschen Städtebaupreis 2008 für die Revitalisierung der Böcklersiedlung in Neumünster ausgezeichnet.

Mit dem Preis werden „innovative und nachhaltige Beiträge zur Stadtbaukultur sowie zur räumlichen Entwicklung im städtischen und ländlichen Kontext“ (DASL) prämiert.

Das Team von Bock, Schulz und Partner Architekten (BSP), in Zusammenarbeit mit den Landschaftsarchitekten Bendfeldt, Hermann, Franke, ebenfalls Kiel, erhält eine von drei Auszeichnungen für die seit 2001 durchgeführte richtungweisende Sanierung der Böcklersiedlung mit 1.800 Wohnungen. Die Böcklersiedlung war ab 1948 für Flüchtlinge errichtet worden und hatte im Laufe der Zeit viel von ihren Qualitäten eingebüßt und einen erheblichen Imageverlust erlitten.

Folgende Projekte in der Böcklersiedlung wurden durch Bock, Schulz und Partner realisiert:

Einzelne Projekte in der Böcklersiedlung waren bereits in der Vergangenheit ausgezeichnet worden, so erhielt die Sanierung des Gebäudes Kantplatz 11-15 eine Lobende Erwähnung beim ebenfalls bundesweit ausgeschriebenen Bauherrnpreis 2007. „Aber dass wir jetzt noch diesen Preis für das Gesamtwerk erhalten, ist eine schöne Bestätigung unserer Arbeit“, freut sich Architekt Olaf Schulz.