Blomenburg

Blomenburg

Bauherr Blomenburg Venture Park Trägergesellschaft mbH
Projektadresse Selent
Wohn- / Nutzfläche 2.126 m2
Planungsbeginn 2002
Fertigstellung 2006
Baukosten 1,8 Mio. Euro
Leistungsphasen 1 – 9

Die denkmalgeschützte Blomenburg, ehemaliger Landsitz des Lehnsgrafen Otto Blome in Selent, wird Kernstück eines Technologiezentrums. Die in mehreren Abschnitten ab 1842 nach Plänen des Berliner Architekten Eduard Knoblauch errichtete Burg liegt auf einer Anhöhe und umfasst ein Ensemble mehrerer Gebäude um einen Burghof.

Unterhalb der Burg wird ein Neubau für die Büroflächen errichtet, der vom Hamburger Büro Prof. Winking Architekten geplant wird, während unser Büro mit der Umplanung der historischen Gebäude beauftragt ist.

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Das Herrenhaus (Hauptgebäude) soll die Repräsentations-und Seminarräume des Zentrums aufnehmen, das Kavaliershaus (ehemaliges Gästehaus) Büroräume.Während die Außenhülle beider Gebäude bereits vor einigen Jahren restauriert wurde, ist das Innere durch gravierende Eingriffe aus der letzten Nutzung als Landesjugend­heim stark beeinträchtigt. In enger Abstimmung mit der Denkmalpflege bauen wir soweit wie möglich diese Veränderungen zurück, um den ursprünglichen Eindruck der Raumfolgen wieder herzustellen. Glücklicherweise sind hinter verschiedenen Verkleidungen noch Teile der ursprünglichen Ausstattung erhalten, die wir freilegen und, soweit es der enge Finanzrahmen zulässt, restaurieren. Wo dies noch nicht möglich ist, sichern wir Befunde und erhaltene historische Elemente und binden sie in das Renovierungskonzept ein. Die Innenräume des Herrenhauses besaßen zur Erbauungszeit reichhaltige Ausmalungen und eine aufwendige Stuckausstattung. Große Teile davon sind Umbauarbeiten Anfang der 40er Jahre zum Opfer gefallen, aber die erhaltenen Stücke zeugen von der ursprünglichen Qualität.

Auch den Burghof, der wichtiger Teil des großzügigen und zeitgleich mit den Gebäuden angelegten Landschaftsparkes ist, gestalten wir wieder im Sinne seines ursprünglichen Erscheinungs­bildes.Nach dem Umbau sollen das Herrenhaus und der Burghof auch für öffentliche Veranstaltungen wie Burgkonzerte und Lesungen zur Verfügung stehen.